Russland - Moskau zur WM 2018

Die Fußball FIFA Weltmeisterschaft 2018

König Fußball wird auch 2018 wieder den Sommer für Jung und Alt zu einem Unvergesslichen machen, denn 2018 findet die Fußballweltmeisterschaft in Russland statt. Nicht nur Fußballbegeisterte feiern mit, sondern auch die „Nicht-Fußballinteressierten“ wagen es, denn es ist das Ereignis des Jahres, welches auf der ganzen Welt übertragen wird. Nicht nur übertragen, sondern es ist auch in aller Munde. Fußball vereint. Vereint Nationen, vereint Emotionen, von Trauer, Gänsehaut bis Freude und Jubel. Fußball schafft es, das alltägliche Leben zu vergessen und alle mit einander in Frieden, das zu machen beziehungsweise zu schauen, was alle am meisten begeistert: Der Kampf um den Weltmeistertitel! Und schon im Sommer 2017 gibt es die Generalprobe, wenn der Confed Cup 2017 steigt!

WM 2018 Nachrichten
22.08.2016: Wir haben die komplette WM 2018 Qualifikation kommentiert! Alle Europa Gruppen und die Südamerika-Gruppe!

Die Vergabe der FIFA WM 2018

Am 2. Dezember 2010 war es so weit: Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association), der Weltfußballverband, gab bekannt wer Gastgeber der WM 2018 sein wird. Die 21. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer wird in Russland ausgetragen. Russland wird damit erstmalig in der Geschichte eine Fußball-Weltmeisterschaft austragen. Als „WM-Generalprobe“ findet ein Jahr davor der Konföderationen-Pokal 2017. Gastgeber Russland setzte sich nach langer Zeit gegen die Gemeinschaftsbewerbungen von Spanien und Portugal, der Niederlande und Belgien, sowie der Bewerbung von England, Mexiko und Indonesien durch. Wobei die Bewerbung von Indonesien von der FIFA aufgrund nicht angeforderter Unterlagen und Garantien abgelehnt wurde. Der zweimalige WM-Gastgeber Mexiko hat seine Bewerbung im September 2009 aufgrund der ungeklärten Finanzierung zurückgezogen. Danach kam es zu einer langen Wahl, bei der England, Russland, Portugal-Spanien und Niederlande-Belgien teilnahmen. Erforderlich bei dieser Wahl ist nämlich die absolute Mehrheit von 12 Stimmen. Nach jeder Runde der Wahl scheidet der Kandidat aus, welcher am wenigsten Stimmen erhielt. Bei der Wahl zum Austragungsland der WM 2018 wurden zwei Runden benötigt, bis Russland die absolute Mehrheit von 13 Stimmen erhielt. Nachdem England in der ersten Runde mit nur zwei Stimmen ausschied, sah es noch nach einem sehr engen Kampf zwischen Russland und Spanien und Portugal aus, denn diese Bewerber lagen nur zwei Stimmen auseinander. (Russland: neun Stimmen; Spanien und Portugal: sieben Stimmen) Jedoch konnte sich Russland schlussendlich mit fünf Stimmen Unterschied durchsetzen doch recht deutlich durchsetzen und die WM in das eigene Land holen.

Russland – Spielorte und Stadien der WM 2018

Im Rahmen einer Fernsehshow wurde am 29. September 2012 die elf Austragungsorte und die zwölf Weltmeisterschafts-Stadien von FIFA-Präsident Sepp Blatter und dem russischen Sportminister Witali Mutko bekanntgeben. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 beginnt am 14. Juni 2018 und endet am 15. Juli 2018. Das Eröffnungsspiel und das Finale werden im Olympiastadion Luschniki in Moskau stattfinden. Desweiteren sind auch schon die Austragungsorte für die zwei Halbfinalspiele bekannt. Das erste Halbfinale wird am 10. Juli 2018 stattfinden und das in St. Petersburg. Wie das Finale, wird auch ein Halbfinalspiel am 11. Juli 2018 in Moskau stattfindet. Der Spielort für das Spiel um Platz drei, welches am 14. Juli 2018 über die Bühne gehen wird, steht mit St. Petersburg ebenfalls schon fest. Die zwölf Stadien und elf Austragungsorte für die Weltmeisterschaft 2018 wurden vom Weltfußballverband als exzellent ausgezeichnet. Rekordverdächtig sind auch die Ausgaben des Staates Russland, welche in den Neu- und Aufbau der Stadien und in die Infrastruktur hinein investiert wurden und werden. Dabei sollte es sich um zirka 41 Milliarden Euro halten, wobei davon zirka 37 Milliarden Euro für Infrastruktur verwendet wurden und immer noch verwendet werden.

Fußballstadion der WM 2018

Fußballstadion der WM 2018

Zentralstadion (Jekaterinburg)
Kapazität: 44.130
Umbau

Arena Baltika (Kaliningrad)
Kapazität: 45.105
Neubau

Kasan-Arena (Kasan)
Kapazität: 45.015
Neubau

Nizhny Nowgorod Stadion (Nischni Nowgorod)
Kapazität: 44.899
Neubau

Olympiastadion (Luschniki – Moskau)
Kapazität: 81.000
Umbau

Spartak-Stadion (Moskau)
Kapazität: 44.918
Neubau

Levberdon Arena (Samara)
Kapazität: 43.702
Umbau

Samara Stadion (Rostow am Don)
Kapazität: 46.990
Neubau
Yubileyniy Stadion (Saransk)
Kapazität: 45.015
Neubau

Olympiastadion Sotschi (Sotschi)
Kapazität: 47.659
Neubau
Gazprom-Arena (Sankt Petersburg)
Kapazität: 69.500
Neubau

Zentralstadion (Wolgograd)
Kapazität: 45.015
Neubau

Die Teilnehmer der WM 2018

Wie bei jeder Fußball-Weltmeisterschaft werden 32 Verbände teilnehmen. Russland ist automatisch qualifiziert, dadurch dass sie Gastgeber sind. Die restlichen 31 Startplätze werden innerhalb der sechs Kontinentalverbände durch Qualifikations-Tuniere vergeben. Am 25. Juli 2015 werden die Qualifikationsgruppen in St. Petersburg ausgelost.

Moskau Fußballstadion zur WM 2018
Moskau Fußballstadion zur WM 2018

Teilnehmer der WM 2014

Die 32 Verbände, welche 2014 an der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien teilnahmen hießen: Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Uruguay, Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Niederlande, Portugal, Russland, Schweiz, Spanien, Australien, Iran, Japan, Südkorea, Costa Rica, Honduras, USA und Mexiko.

Qualifikation zur WM 2018

Die Qualifikation zur WM 2018 wird von 2015 bis 2017 ausgetragen. Zum ersten Mal haben alle 209 Mitgliedsverbände der FIFA ihre Mannschaften gemeldet. Die FIFA suspendierte jedoch Simbabwe. Der Grund dafür ist, dass der Verband dem Trainer José Claudinei Georgini Geld schuldete und dies auch nach mehrmaliger Aufforderung der Fifa nicht beglichen hat.
In Europa wird die Qualifikation zur Endrunde wahrscheinlich im Herbst 2016 beginnen, wohin sie hingehen in den anderen Ländern schon im Jahr 2015 starten könnte, allerdings stehen die genaueren Termine noch auch hier noch nicht fest.
Dadurch, dass nur 32 Startplätze zur Verfügung stehen, gibt es eine genaue Verteilung an die Kontinentalverbände, welche aber noch nicht genau entschieden wurden. Jedoch ist folgende Regelung anzunehmen:
UEFA (Europa): 13 Teilnehmer
CAF (Afrika): 6 Teilnehmer
AFC (Asien): 4 oder 5 Teilnehmer
OFC (Ozeanien): 0 oder 1 Teilnehmer
CONMEBOL (Südamerika): 4 oder 5 Teilnehmer
CONCACAF (Nord- und Mittelamerika und Karibik): 3 oder 4 Teilnehmer

CONCACAF-Zone – Qualifikation in Amerika

In Amerika wurden die ersten Qualifikationsspiele schon am 15. Januar 2015 in Miami ausgelost. Vierzehn Teams der CONCACAF-Zone (Confederation of North, Central America and Caribbean Association Football), Nord- und Zentralamerikanischen und karibischen Fußballkonföderation, welche als die schwächsten Teams in der Weltrangliste gelten, wurden auf zwei Lostöpfe aufgeteilt und daraus sieben Paarungen gelost. Diese Mannschaften begannen Ende März 2015 mit den Heim- und Auswärtsspielen für die ersten Qualifikationen. Die sieben Sieger, welche sich in der ersteren Runde gegen ihre jeweiligen Gegner durchsetzen konnten, treffen dann in der zweiten Runde auf die dreizehn Nationen, welche in der Zonen-Rangliste auf den Plätzen 9 bis 21 liegen. Hin- und Rückspiele werden auch in dieser Runde wieder ausgespielt und die zehn Sieger aus dieser Runde, sowie der Siebt- und Achtplatzierte treten dann in weiteren sechs Duellen an. Vom November 2015 bis September 2016 findet die vierte Runde der Qualifikation für die Fußballweltmeisterschaft 2018 statt. Dabei treffen die sechs Weltranglisten stärksten Nationen (Costa Rica, Mexiko, die USA, Honduras, Panama sowie Trinidad und Tobago) auf die sechs Sieger der dritten Runde. Die Teams, welche dann als Sieger hervorgehen, spielen dann in der fünften Runde von November 2016 bis Oktober 2017 die drei direkten Startplätze, sowie einen Startplatz in den Interkontinental-Playoffs aus.
Die erste Runde fand bereits statt und es konnten sich die Teams Bermuda, Dominica, Barbados, St. Kitts und Nevis, Nicaragua, Belize und Curacao qualifizieren.

Qualifiziert für Runde drei sind Haiti und Jamaika und für die vierte Runde Die Vereinigten Staaten, Costa Rica, Honduras, Mexiko, Panama und Trinidad und Tobago.

AFC-Zone – Qualifikation in Asien, Australien und Ozeanien

Der Asiatischen Fußballkonföderation (AFC) stehen vier fixe Plätze für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu. Den möglichen fünften Platz können sie sich über einen Sieg jener Mannschaft im interkontinentalen Entscheidungsspiel sichern.
Selbst an der Vorrunde nehmen alle 46 Verbände teil, die auch Mitglied des Weltverbandes FIFA sind. Bhutan, letzter in der FIFA-Weltrangliste nimmt das erste Mal teil.
Die Auslosung für die erste Qualifikationsrunde fand in Asien schon am 10. Februar 2015 statt. Bei dieser nahmen die 12 schwächsten Mannschaften teil. Dabei wurden die auf den Plätzen 35 bis 40 der AFC-Rangliste notierten Länder (Indien, Sri Lanka, Jemen, Kambodscha, Chinese Taipei und Osttimor) gegen die auf den Plätzen 41 bis 46 geführten Nationen Nepal, Macau, Pakistan, Mongolei, Brunei Darussalam und Bhutan gelost. Die ersten Spiele dieser Qualifikation begannen schon am 12. März 2015. Die sechs Sieger aller Mannschaften, welche Indien, Jemen, Osttimor, Kambodscha, Chinese Taipei und Bhutan waren und die restlichen 34 Mannschaften spielen in der zweiten Runde im Gruppenmodus. Bereits qualifiziert für die zweite Runde sind Afghanistan, Australien, Bahrain, Bangladesch, China, Guam, Hongkong, Indonesien, Irak, Iran, Japan, Jordanien, Katar, Kirgisistan, Kuwait, Laos, Libanon, Malaysia, Malediven, Myanmar, Nordkorea, Oman, Palästina, Philippinen, Saudi-Arabien, Singapur, Südkorea, Syrien, Tadschikistan, Thailand, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate und Vietnam.
Diese beginnt im 11. Juni 2015 und endet am 29. März 2016. Die Gruppen werden am 14. April 2015 ausgelost.

CAF Zone – Qualifikation in Afrika

Die Confédération Africaine de Football (CAF), Afrikanische Fußballverband, darf insgesamt sechs Teams zur Weltmeisterschaft nach Russland schicken. In Afrika sieht die Qualifikationsstruktur wie folgt aus. Vier Qualifikationsrunden stehen hier auf dem Programm. Die Auslosung für die erste Runde findet am 25. Juli 2015 statt, wobei in der ersten Runde die rangschwächsten Teams aufeinander treffen. Die Sieger dieser Runde qualifizieren sich dann für Runde zwei, welche sich dann gegen rangbessere Mannschaften durchsetzen müssen. In der dritten Runde werden dann die 20 besten Mannschaften herausgefiltert, welche dann in der vierten Runde in fünf Vierer-Gruppen eingeteilt werden. Jeder Gruppensieger qualifiziert sich dann für die Fußballweltmeisterschaft 2018 und darf mit seinem Team nach Russland reisen und die Ehre seines Heimatlandes hochhalten.

UEFA – Qualifikation in Europa

Die UEFA (Vereinigung Europäischer Fußballverbände) darf dreizehn Teilnehmer zur Fußballweltmeisterschaft 2018 nach Russland schicken. Russland ist als 14. Europäische Mannschaft als Gastgeber automatisch qualifiziert. Die einzige Mannschaft von den 53 europäischen Verbänden, welche nicht an der Qualifikation teilnimmt, ist Gibraltar, da es kein Mitglied der FIFA ist. Wie die Qualifikation für die WM 2018 gespielt wird, wurde in einer Sitzung des UEFA Executive Komitees am 22. Bis 23. März 2015 in Wien festgelegt.
Die insgesamt 52 Mannschaften werden in der ersten Runde in sieben Gruppen mit je sechs Mannschaften und zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften gelost. Diese Gruppen werden am 25. Juli 2015 im Konstantinpalast in Strelna ausgelost. Die Qualifikation startet nach der EM 2016. Jede Mannschaft in der Gruppe trifft im Hin- und Rückspiel aufeinander. Die neun Gruppensieger sind direkt für die Weltmeisterschaft 2018 qualifiziert. Die acht besten Gruppenzweiten spielen dann in Playoffs um die vier letzten verbleibenden Plätzen.

Wie in der vorangegangen Qualifikationen, werden auch 2018 zwei der Teilnehmer in interkontinentalen Play-offs zwischen einem Asienvertreter und einem Südamerikavertreter, sowie zwischen Vertretern aus Ozeanien und des CONCACAF bestimmt.

Deutschland in der WM 2018 Qualifikation

Deutschland spielt in der WM-Gruppe C, am 04.September 2016 geht es los!

Tabelle Gruppe C

Nr.MannschaftSpGUVTorePunkte
1.Deutschland 1100+33
2.Tschechien 1100+13
3.Nordirland 101001
4.Norwegen 101001
5.San Marino 1001-10
6.Aserbaidschan 1001-30

Die Töpfe – Qualifikation in Europa

Die insgesamt 52 Mannschaften werden in der ersten Runde in sieben Gruppen mit je sechs Mannschaften und zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften gelost. Diese Gruppen werden am 25. Juli 2015 im Konstantinpalast in Strelna ausgelost.

Topf 1 der WM 2018 Gruppenauslosung
Deutschland Deutschland1411
Belgien Belgien1244
Niederlande Niederlande1204
Portugal Portugal1177
Rumänien Rumänien1166
England England1157
Wales Wales1155
Spanien Spanien1110
Kroatien Kroatien1023
Topf 2 der WM 2018 Gruppenauslosung
Slowakei Slowakei1016
Österreich Österreich1016
Italien Italien1001
Schweiz Schweiz997
Tschechien Tschechien933
 Frankreich Frankreich882
Island Island877
Dänemark Dänemark876
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina819
Topf 3 der WM 2018 Gruppenauslosung
Ukraine Ukraine791
Schottland Schottland774
Polen Polen769
Ungarn Ungarn763
Schweden Schweden752
Albanien Albanien722
Nordirland Nordirland721
Serbien Serbien662
Griechenland Griechenland661
Topf 4 der WM 2018 Gruppenauslosung
Türkei Türkei627
Slowenien Slowenien626
Israel Israel620
Irland Irland608
Norwegen Norwegen495
Bulgarien Bulgarien489
Färöer Inseln Färöer Inseln456
Montenegro Montenegro423
Estland Estland420
Topf 5 der WM 2018 Gruppenauslosung
Zypern Zypern391
Lettland Lettland377
Armenien Armenien373
Finnland Finnland371
Weissrussland Weissrussland 341
EJR Mazedonien EJR Mazedonien311
Aserbaidschan Aserbaidschan302
Litauen Litauen301
Moldawien Moldawien236
Topf 6 der WM 2018 Gruppenauslosung
Kasachstan Kasachstan193
Luxemburg Luxemburg187
Liechtenstein Liechtenstein182
Georgien Georgien165
Malta Malta157
San Marino San Marino40
Andorra Andorra9

Der Modus der Endrunde der WM 2018

Die 32 WM-Teilnehmer werden, wie bei jeder WM bis jetzt, in acht Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften aufgeteilt. Innerhalb der Gruppe spielt dann jedes Team gegen jedes andere Team. Daraus ergeben sich insgesamt sechs Gruppenspiele.
Qualifizieren für die nächste Runde tun sich jene Teams, welche in der Tabelle Erst- oder Zweitplatzierter sind. Die Platzierung der einzelnen Mannschaften in der Gruppenphase erfolgt durch:
1. Anzahl der Punkte aus allen Gruppenspielen
2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore
4. Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen.

Nach der Gruppenphase folgt das Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und das Finalspiel, welche im sogenannten K.-o.-System ausgetragen werden. Das bedeutet der Verlierer der Partie scheidet aus dem Turnier aus.

Die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2018

An den frisch gebackenen Weltmeister von 2014, liegen die Erwartungen auch bei der Weltmeisterschaft 2018 natürlich um einiges höher, als bei anderen Mannschaften. Ob die deutsche Mannschaft rund um den Bundestrainer, Joachim Löw, diese auch erfüllen werden, kann man nicht prophezeien. Was man wiederrum annehmen kann ist, dass sehr viele Spieler, welche im Kader der WM in Brasilien standen, auch in Russland am Start sein werden. Während der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zählten zum Kader der deutschen Nationalmannschaft die drei Torhüter Manuel Neuer (FC Bayern München), Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund) und Ron-Robert Zieler (Hannover 96). Zu den acht Verteidigern gehören Jerome Boateng (FC Bayern München), Philipp Lahm (FC Bayern München), Erik Durm (Borussia Dortmund), Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Benedikt Höwedes (FC Schalke 04), Per Mertesacker (Arsenal London) und Shkodran Mustafi (FC Valencia). Zum großen Aufgebot im Mittelfeld zählten Mario Götze (FC Bayern München), Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München), Thomas Müller (FC Bayern München), Toni Kroos (Real Madrid), Sami Khedira (Real Madrid), Julian Draxler (FC Schalke 04), Matthias Ginter (Borussia Dortmund), Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach), Mesut Özil (Arsenal London), Lukas Podolski (Inter Mailand) und Andre Schürrle (VFL Wolfsburg). Miroslav Klose (Lazio Rom) war als einzig gelernter Stürmer mit von der Partie.

Setzt man den Blick auf die Weltmeisterschaft 2018 wird sich der Kader der deutschen Nationalmannschaft im Vergleich zu 2014 sichtlich verändern. Jene Spieler, welche in den letzten Jahren sehr oft eingesetzt wurden, zählen zu jenem Kreis, welcher nicht so schnell ausgetauscht werden wird. Dazu gehören folgende Spieler: Manuel Neuer, Roman Weidenfeller, Ron-Robert Zieler, Holger Badstuber, Jerome Boateng, Erik Durm, Matthias Ginter, Jonas Hector, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Shkodran Mustafi, Antonio Rüdiger, Karim Bellarabi, Lars Bender, Julian Draxler, Mario Götze, Kevin Großkreutz, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Christoph Kramer, Toni Kroos, Mesut Özil, Marco Reus, Sebastian Rudy, Sidney Sam, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez, Max Kruse, Thomas Müller, Lukas Podolski, Andre Schürrle und Kevin Volland.
Setzt man den Fokus auf die Torhüterfrage wird mit Sicherheit ein Manuel Neuer nicht so schnell ausgetauscht. Dieser ist bei der Weltmeisterschaft in Russland erst 32 Jahre jung und zählt deshalb noch nicht zum alten Eisen. Auch Ron-Robert Zieler (29 Jahre) wird, wenn er eine weitere gute Formkurve zeigt, weiterhin im Kader bleiben. Jedoch Roman Weidenfeller wird im Jahr 2018 schon 37 Jahre alt sein und somit wahrscheinlich nicht mehr im Aufgebot stehen.
Die Verteidigung der deutschen Mannschaft wird 2018 größtenteils dieselbe sein, wie 2014. Die einzige wirkliche Änderung betrifft einen Aussteiger, welcher nach der WM 2014 seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft bekannt gab. Die Rede ist von Philipp Lahm, der ehemalige Kapitän, wird 2018 mit Sicherheit nicht mehr im DFB Aufgebot stehen. Holger Badstuber, welcher die WM 2014 verletzungsbedingt verpasste, wird jedoch wieder dabei sein. Auch die Neulinge Robin Knoche vom VFL Wolfsburg und Emre Can von FC Liverpool werden die Abwehr verstärken.
Das Mittelfeld wird mit den sieben Spielern Toni Kroos (28 Jahre), Mesut Özil (29 Jahre), Mario Götze (25 Jahre), Julian Draxler (24 Jahre), Bastian Schweinsteiger (33 Jahre), Andre Schürrle (28 Jahre) und Christoph Kramer (27 Jahre), welche in Brasilien schon dabei waren, verbleiben.
Zurück in der Mannschaft werden Marco Reus und Ilkay Gündoogan sein, welche 2014 verletzungsbedingt aussetzen mussten. Einige Spieler aus der U-21 werden es ebenfalls ins Team schaffen, wie zum Beispiel Leonardo Bittencourt und Max Meyer. Zurzeit steht auch schon Karim Bellarabi im Aufgebot der EM-Qualifikation 2016, welcher sicherlich auch 2018 noch ein Teil der Mannschaft sein wird.
Auf Grund von nicht ausreichender Leistung werden mit Sicherheit Lukas Podolski, Kevin Großkreutz, Sami Khedira und Lars Bender stehen.
Ergänzt wird das deutsche Nationalteam natürlich mit dem Sturm. Jedoch lässt sich in den nächsten Jahren kein wirklicher Stürmer finden. Mario Gomez und Miroslav Klose werden im Kader der Weltmeisterschaft 2018 sicherlich nicht aufscheinen, da beide ihre Karriere im Nationalteam direkt und indirekt beendet haben. Der einzige, welcher jedoch kein wirklicher Stürmer ist, ist Thomas Müller. Die deutsche Nationalmannschaft ist jedoch zurzeit so aufgebaut, dass sie mit keinem wirklichen Stürmer spielen muss um Tore schießen zu können, weswegen Spieler wie Max Kruse oder Kevin Volland sicherlich nicht mehr lange zum Kader der deutschen Nationalmannschaft zählen werden. Auch kurz vor der WM 2014 konnte man diese Entwicklung verfolgen, denn auch damals flog Max Kruse aus dem Kader der Deutschen. Diese Stürmer fallen dem neuen System der deutschen Nationalmannschaft zum Opfer, welches nicht auf eine wirkliche Spitze angewiesen ist.
Ob dieses System auch bei der Weltmeisterschaft 2018 zuschlägt, ist ungewiss jedoch eines ist sicher, auch dieses Mal wird es wieder einen Weltmeister geben, der es sich über alle Wege verdient hat, denn zu einem Titel gehört viel mehr als Glück, nämlich: Teamarbeit, Emotionen, Technik und vieles mehr.

Moskau
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Kritik an Organisation und Umfeld

Alles begann im Frühjahr 2014, als erstmals Stimmen laut wurden, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu boykottieren. Grund dafür waren die Krimkrise und im Vorfeld des Krieges in der Ostukraine. Eiters wurde die Vergabe der Weltmeisterschaft an Russland massiv unter Kritik gestellt. Jedoch erklärte der Weltfußballverband gleich darauf, dass sie an Russland festhalten wollen und, dass es ein fix geplantes und ohne Korruption-abgelaufenes Wahlereignis war.

Jedoch sollte die Fußballweltmeisterschaft nicht unter Boykott, Krieg, Korruption oder anderen negativen Sachen stehen, sondern es soll Nationen vereinigen und alle Menschen, egal ob weiß, schwarz, dick, dünn, groß klein, etc. zusammen und unter Frieden zu feiern und Spaß zu haben. Denn die Fußballweltmeisterschaft ist dazu da, dass alle einmal das schlechte auf unserer Welt für einen kurzen Zeitpunkt vergessen!

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