WM 2018 Gruppe E

Wer spielt in der WM 2018 Gruppe E?

In der WM-Gruppe E spielt mit Brasilien ein erklärter Favorit auf den Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2018. Brasilien ist in der Geschichte der WM mit fünf Titelgewinnen die erfolgreichste Mannschaft und gilt deswegen als Anwärter für den Gruppensieg in der Vorrundengruppe E. Die Seleção trifft auf die Gegner Costa Rica, Schweiz und Serbien, die ihrerseits um einen Einzug ins Achtelfinale spielen und dabei auf einige namhafte Spieler vertrauen können.

Brasilien - Weltmeister Favorit wie immer: hier gegen Paraguay in Sao Paulo am 28.März 2017. / AFP PHOTO / Miguel SCHINCARIOL
Brasilien – Weltmeister Favorit wie immer: hier gegen Paraguay in Sao Paulo am 28.März 2017. / AFP PHOTO / Miguel SCHINCARIOL

WM Tabelle Gruppe E

Der Rekordweltmeister Brasilien geht als klarer Favorit in WM 2018 Gruppe E. Dahinter ist zwischen den Teams aus Costa Rica, der Schweiz und Serbien allerdings wohl alles offen.
Nr.TeamSpieleGUVToreTordiff.Punkte
1Brasilien
2Schweiz
3Costa Rica
4Serbien

Die bekanntesten Stars und Spieler in Gruppe E der WM 2018 in Russland spielen allerdings beim Mit-Favoriten Brasilien. Dazu zählt vor allem der Angreifer Neymar, der derzeit beim französischen Ligue 1-Club Paris St. Germain spielt und offensichtlich bei Real Madrid auf dem Zettel steht. Im März 2018 wurden Gerüchte bekannt, die besagten, dass Real für einen Wechsel Neymars eine geforderte Ablösesumme von 400 Millionen Euro transferieren müsse. Mit dem costa-ricanischen Keeper Keylor Navas ist in Gruppe E schon ein Spieler von Real Madrid vertreten.

Wie sieht der WM Spielplan der Gruppe E aus?

Die sechs Spiele der Gruppe E bei der WM 2018 in Russland werden in sechs verschiedenen Städten ausgetragen. Der erste Spieltag der Gruppe E findet am 17. Juni 2018 statt und startet mit der Begegnung Costa Rica und Serbien um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der Kosmos-Arena in Samara. Das vermeintliche Spitzenspiel der Gruppe E ist die Begegnung zwischen Brasilien und Schweiz am selben Tag um 20 Uhr in Rostow am Don.

Die Schweizer Nationalmannschaft gegen Portugal in der WM-Qualifikation am 10.Oktober 2017. / AFP PHOTO / Francisco LEONG
Die Schweizer Nationalmannschaft gegen Portugal in der WM-Qualifikation am 10.Oktober 2017. / AFP PHOTO / Francisco LEONG

Die Begegnungen am zweiten Spieltag am 22. Juni finden in Sankt Petersburg und Kaliningrad statt. Im neu erbauten Sankt-Peterburg-Stadion spielen um 14 Uhr Brasilien und Costa Rica und im Kaliningrad-Stadion um 20 Uhr Serbien und Schweiz. Die beiden Partien am dritten und letzten Spieltag werden am 27. Juni um 20 Uhr in der Moskauer Spartak-Arena und in Nischni Nowgorod ausgespielt.

Danach steht fest welche beiden Teams die Vorrunde überstanden haben und im Achtelfinale auf zwei Teams aus Kreuzgruppe F treffen, in der die deutsche Mannschaft spielt. Im Viertelfinale treffen die beiden Teams aus den Gruppen E und F auf zwei Mannschaften aus Gruppe G und H.

WM 2018 Spielplan der Gruppe E

DatumZeit1.Mann 2.MannErgebnis
17.06.2018Brasilien -Schweiz -:-
Costa Rica -Serbien -:-
22.06.2018Serbien -Schweiz -:-
Brasilien -Costa Rica -:-
27.06.2018Serbien -Brasilien -:-
Schweiz -Costa Rica -:-

Wer sind die Favoriten in der WM Gruppe E? Wer gewinnt die WM Gruppe E?

In der Gruppe E der WM 2018 ist Brasilien jene Mannschaft, an der sich die übrigen Teams messen lassen müssen. Dies erklärt sich dadurch, dass Brasilien als fünffacher Weltmeister natürlicherweise immer favorisiert ist. Das gilt bei der WM 2018 besonders, weil Brasilien die besten Spieler in Gruppe E in den eigenen Reihen hat und weil das Team eine sehr erfolgreiche WM-Qualifikation absolvierte.

In der WM Gruppe E kommt es gleich am ersten Spieltag zum Kräftemessen zwischen dem Favoriten Brasilien und Schweiz, die den Brasilianern ein Bein stellen könnten und schon unter Beweis gestellt haben, dass sie auch gegen große Gegner mithalten können. Die Schweizer „Nati“ gilt als ein Anwärter auf einen möglichen Gruppensieg vor Brasilien. Auch Serbien befindet sich in Schlagdistanz und will mit einer guten Verteidigungsleistung ins Achtelfinale einziehen.

Einen Überraschungserfolg könnte Costa Rica landen, die versuchen wollen ihren Erfolg der WM 2014 zu wiederholen, als die Mannschaft das Viertelfinale erreichte und dort im Elfmeterschießen gegen die Niederlande ausschied. In Gruppe E bei der WM 2018 hat Costa Rica, wie die drei anderen Teams, die Möglichkeit am Ende den Gruppensieg zu feiern. Glaubt man den Wettquoten ist Brasilien allerdings das favorisierte Team, für die die WM-Gruppe E nur das Auftaktprogramm für einen späteren Titelgewinn sein könnte.

Wer sind die Stars in der WM Gruppe E?

Der größte Star in der WM-Gruppe E ist zweifelsohne der Brasilianer Neymar für den Paris St. Germain im August 2017 die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro bezahlte. Bei seinem neuen Club stellte Neymar seine Qualität gleich unter Beweis und erzielte 20 Tore in seinen ersten 20 Spielen. Im Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft kommt Neymar in 83 Spielen auf 53 Tore und ist damit einer der produktivsten Angreifer bei der WM.

Der Brasilianer Neymar beim Confed cup 2013 im Brasilien-Trikot mit der Nummer 10. AFP PHOTO / JUAN BARRETO
Der Brasilianer Neymar beim Confed cup 2013 im Brasilien-Trikot mit der Nummer 10. AFP PHOTO / JUAN BARRETO

Neymar könnte bei der WM 2018 auch die Möglichkeit bekommen, aus dem Schatten der Weltfußballer Christiano Ronaldo und Lionel Messi herauszutreten und die 6:1-Klatsche Brasiliens bei der WM 2014 vergessen zu machen. Viele von Neymars Teamkollegen bei Brasilien verdienen ebenfalls die Bezeichnung Star. Dazu zählen unter anderem der Stürmer Gabriel Jesus von Manchester United und Mittelfeldspieler Philippe Coutinho vom FC Barcelona.

Ein weiterer Star-Spieler in Gruppe E ist der Keeper Costa-Ricas Keylor Navas, der bei Real Madrid spielt und zu den besten Torhütern der Welt zählt. Nennenswerte Spieler des Serbischen Teams sind Goalgetter Aleksandar Mitrović (Newcastle United) und Branko Ivanović, der im Ligabetrieb der russischen Liga bei Zenit St. Petersburg spielt und als Kapitän im WM-Jahr 2018 sein 100. Länderspiel absolviert. Die Schweizer Mannschaft hat viele gute Spieler in den eigenen Reihen und insbesondere mit dem ehemaligen Bayern-Profi Xherdan Shaqiri (Stoke City) einen Spieler mit Star-Format.

Der Keeper Costa-Ricas Keylor Navas, der bei Real Madrid unter Vetrag steht (Foto AFP)
Der Keeper Costa-Ricas Keylor Navas, der bei Real Madrid unter Vetrag steht (Foto AFP)

Wie haben sich die Teams für die WM qualifiziert?

Die brasilianische Mannschaft startete unter schlechten Vorzeichen in die WM-Qualifikation in Südamerika. Einerseits saß der Stachel nach der Halbfinalniederlage gegen Deutschland bei der Heim-WM 2014 noch tief, andererseits schied die Seleção in der Copa Centario im Sommer 2016 in der Vorrunde aus, so dass die Partie am ersten Spieltag gegen Chile gleich mit 2:0 verloren ging. Der erste Auswärtssieg in der Qualifikation gegen Ecuador am 1. September 2016 war der Auftakt für eine Serie von neun Siegen in Folge, mit der sich Brasilien schließlich den Spitzenplatz vor Argentinien sichern konnte.

Costa Rica hatte in der nordamerikanischen WM-Qualifikation der CONCACAF mit einigen Formschwankungen zu kämpfen. Die Mannschaft von Coach Oscar Ramirez qualifizierte sich zunächst souverän gegen Panama, Haiti und Jamaika für die entscheidende Gruppe der Qualifikation, aber hatte dort dann einige schwächere Auftritte. Sie konnte die ausgeglichene Runde aber mit insgesamt 16 Punkten aus zehn Spielen am Ende auf Tabellenplatz Zwei abschließen und sich so direkt qualifizieren. Die einzigen Siege konnte Costa Rica dabei gegen USA und Trinidad & Tobago erringen, die in der Sechser-Gruppe die beiden letzten Plätze belegte.

Die Nationalmannschaft Serbiens bekam es in der WM-Qualifikationsgruppe mit Georgien, Republik Irland, Moldawien, Österreich und Wales zu tun. Nachdem Serbien bei drei großen Turnieren die Qualifikation verpasste, wurde das Team diesmal unerwarteter Gruppensieger. Trainer Slavoljub Musin ermöglichte zwar den Erfolg, stand aber wegen seiner defensiven 3-4-3-Taktik immens in der Kritik. Nachdem die Mannschaft das Ticket und den Gruppensieg am letzten Spieltag sicherte, entband der serbische Verband Musin von seinen Aufgaben und installierte Mladen Krastjić, ein ehemaliger Schalke-Verteidiger, als Interimslösung.

Die Schweiz startete mit einem Paukenschlag in die Qualifikationsgruppe. Am ersten Spieltag konnten sie den amtierenden Europameister Portugal mit 2:0 besiegen. Nachdem Schweiz und Portugal im Gleichschritt und ungeschlagen durch die Gruppenphase marschierten, kam es am letzten Spieltag zum Rückspiel gegen Portugal, bei dem der Gruppensieg auf dem Spiel stand. Portugal setzte sich durch und schickte die Schweiz in die Playoffs. Dort konnte sich die Schweizer „Nati“ mit einem 1:0-Sieg und einem 0:0-Unentschieden gegen Nordirland durchsetzen.